In einer Woche ist Landtagswahl und die NRW-Grünen haben auf einem Landesparteirat (kleiner Parteitag) einen kräftigen Startschuss in die letzte entscheidende Woche abgefeuert. Beflügelt von den guten Umfragewerten kamen die 70 Delegierten und vielen zusätzlichen Gäste in den Saalbau der Philharmonie Essen und verabschiedeten einen Beschluss, der noch einmal deutlich macht, dass wir in NRW nicht nur einen Regierungswechsel sondern einen richtigen Politikwechsel wollen.

Um den hinzubekommen, müssen wir allerdings noch eine Woche richtig ackern. Denn Sylvia Löhrmann hatte Recht als sie sagte, dass wir nur noch einen Fehler machen können. Nämlich den zu glauben, dass wir schon gewonnen hätten.

Wir werden gewinnen! Aber erst nach einer weiteren Woche Überzeugungsarbeit, drei wachen Tagen und einer bangen Minute am 9.Mai um 17:59 Uhr. Danach haben wir dann die Mehrheit, um ein gerechtes Bildungssystem einzuführen, Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke zu verhindern, die Kopfpauschale zu stoppen, dem FDP-Steuerwahnsinn einen Riegel vorzuschieben und Rüttgers in Rente zu schicken.

Dessen bin ich mir heute sicherer denn je.

Neben der Politik gibt es allerdings auch noch etwas, was den weiten Weg zu solchen Parteitagen rechtfertigt: Man trifft immer wieder nette Bekannte. Wenn die auch noch weit entfernt wohnen und man sich eher seltener sieht, machen solche Treffen natürlich umso mehr Freude.

So waren zum Beispiel in Essen meine Mitkandidatinnen Mareike Grigo (Listenplatz 29) und Carmen Müller (Listenplatz 39).

Beschluss LPR Politikwechsel für NRW