Beiträge mit tag "Atomkraft
Strafbefehl wegen Castor-Aktion
0GRÜNE kritisieren Demokratievorstellung der Staatsanwaltschaft Bielefeld.
Es war ein Samstag-Morgen Ende Oktober 2011. Peter Kuchling, 22-jähriger Student an der Universität Bielefeld, traf sich mit ein paar anderen Freundinnen und Freunden, alle Mitglieder und SympathisantInnen der Grünen Jugend, der Jugendorganisation von Bündnis90/Die Grünen. Atomausstieg, Energiewende und Castor-Transporte waren Thema der damaligen Gespräche.
Aber sie wollten nicht nur reden, sondern auch etwas tun. Protestieren gegen die weitere Atomenergie-Nutzung und gegen die Transporte von Atommüll nach Gorleben ins Wendland. Da kam die Idee: Eine Aktion direkt vor der Geschäftsstelle von E.ON – dem führenden Atomstrom-Unternehmen in Deutschland. Also ging es los zum Gänsemarkt – ausgerüstet mit etwas Informationsmaterial aus der grünen Geschäftsstelle, einer Grünen-Jugend-Fahne und etwas Straßenkreide.
Die Aktion: Pflastermalerei. Ein gelbes Castor-X, ein Atomkraftwerk mit Totenkopf und der Spruch „Erneuerbare – Ja bitte“ erschienen auf dem Straßenpflaster. Eine Art „street-art“, so Kuchling. So weit so gut. Plötzlich aber trat die Polizei auf den Plan. Polizeihauptkommissar Haydon stellte die übliche Frage nach Personalien, die Peter Kuchling stellvertretend für die kleine Gruppe bereitwillig beantwortete. Nichts ahnend, welche juristischen Mühlen nun in Bewegung gesetzt wurden. (weiterlesen …)
Die Mahnwachen in Herford
0Derzeit finden wöchentlich Mahnwachen gegen Atomkraft in der Herforder Innenstadt statt.
Nächste Mahnwache in Herford am Alten Markt: 28. März 2011, 18 Uhr.
Es ruft auf das Herforder Bündnis gegen Atom.
Redner: Dr. Irina Gruschewaja aus Berlin, Dr.Martin Sonnabend aus Rödinghausen.
Für Fotos von den Mahnwachen habe ich ein Album bei Flickr eingerichtet. Wer möchte, kann mir dort geschossene Bilder schicken. Ich werde die dann ebenfalls in diesem Album veröffentlichen.
Mail an: post(at)maik-waehlen.de
Abschalten statt aussitzen!
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Die unfreiwillige Selbstenthüllung der Bundesregierung hat eine Wahrheit enthüllt, an der ohnehin kaum jemand gezweifelt hat.
Das Moratorium der AKW-Laufzeitverlängerungen ist nichts anderes als ein Wahlkampfgag von Schwarz-Gelb!
Angesichts der nun komplett offensichtlichen Verantwortungslosigkeit dieser Regierung ist es umso wichtiger, auf die Strasse zu gehen und gegen Atomkraft zu demonstrieren.
Am kommenden Samstag treffen wir uns um 9:30 Uhr am Herforder Bahnhof, um gemeinsam zu der grossen Anti-Atom-Demo nach Köln zu fahren.
Ich rufe alle dazu auf, sich uns anzuschliessen.
Du bist dumm!
0Die Lobbyregierung hat das getan, was Lobbyisten in Zeiten eines drohenden Imageverlustes nun einmal tun. Die verschleiern ihre eigentlichen Pläne durch einen strategischen Rückzug.
Das Wahlkampfmoratorium ist so eine Massnahme, bei der niemand weiss, wie es nach diesen drei Monaten aussieht und welche Atomkraftwerke dann wieder ans Netz gehen.
Eins ist aber sicher: Wer glaubt, dass die Reststrommengen der abgeschalteten Kraftwerke nicht auf andere übergehen und Schwarz-Gelb an etwas anderem als einer strahlenden und langen Zukunft der Atomkraft in Deutschland bastelt, ist dumm!
Mahnwachen in ganz Deutschland
0Morgen finden in ganz Deutschland Mahnwachen statt, auf denen zum einen die Solidarität mit den Opfern des Erdbebens demonstriert und zum anderen für einen Ausstieg aus der Risikotechnologie Atomkraft protestiert wird.
Ich bin bei der Mahnwache in Herford dabei und rufe alle auf, sich auf der Homepage von AUSGESTRAHLT eine in der Nähe zu suchen und dort ein Zeichen zu setzen.
Atomkraft ist nicht beherrschbar und das gebeutelte Volk Japans muss nun damit leben, dass das Restrisiko zum Ernstfall geworden ist.
Mein politisches Jahr 2010
1Das Jahr 2010 war ja politisch nicht gerade arm an Überraschungen.
Und da macht mein eigenes politisches Leben überhaupt keine Ausnahme. Gestartet bin ich in dieses Jahr als Listenkandidat für die Landtagswahl in NRW und ich habe mich darauf vorbereitet, den Wahlkampf auch als Wahlkreiskandidat im Kreis Herford zu bestreiten.
Für einen Kreisverband, der gerade im Januar sein dreissigjähriges Bestehen gefeiert und im letzten Jahr schon vier Wahlkämpfe hinter sich gebracht hat.
Als Landtagskandidat und jemand, der in NRW wirklich einen Regierungs- und Politikwechsel wollte habe ich erst einmal versucht die vielleicht etwas müde gewordenen WahlkämpferInnen für den erneuten Streit um Stimmen zu motivieren und nebenher noch für meine Wahlkreiskandidatur zu werben.
Dass letzteres letztlich leider fruchtlos blieb, lag vielleicht daran, dass viele gedacht haben, dass ich als Listenkandidat auf jeden Fall auch zum Wahlkreiskandidaten gewählt werde und eine Fahrt durch den Schneesturm nach Herford deshalb wohl eher überflüssig ist.
Immerhin freuen sich gerade ländliche Kreisverbände immer, wenn sie einen Listenkandidaten ins Rennen schicken können, der immerhin theoretisch die Chance hat hat tatsächlich ins Parlament einzuziehen.
Schließlich sind grüne Direktmandate nicht gerade an der Tagesordnung.
Nun war mein Listenplatz für damalige Verhältnisse nicht unbedingt aussichtsreich, weshalb er am Ende wohl nicht genug Gewicht hatte, um Mitglieder zu mobilisieren. (weiterlesen …)
Gemeinsam gegen Atomkraft durch Herford
2Am kommenden Donnerstag wird der Bundestag über etwas beraten, was schon längst in einem Jammerspiel pseudodemokratischer Machtpolitik entschieden wurde. Um die Laufzeiten der deutschen Atomkraftwerke zu verlängern, marginalisiert die Lobbyregierung den Bundestag, entmachtet den Bundesrat und ignoriert die berechtigten Einwände unabhängiger Experten und der Mehrheit der Bevölkerung.
Angesichts dessen ist Widerstand erste Bürgerpflicht und der Gang auf die Strasse das mindeste, was man tun kann, um seinen Unmut über diesen Raub von Staat und Zukunft durch eine mächtige Industrie und ihre Vasallen in schwarz und gelb kundzutun.
Nachdem vor über einem Monat das Regierungsviertel in Berlin erfolgreich umzingelt wurde, konnte der Protest am gestrigen Castorstreckenaktionstag in die Fläche getragen werden. Auch in Herford konnte ein Bündnis von Gewerkschaften, Bewegungen und Parteien zu einem Marsch vor die Zentrale von EON mobilisieren. Auf der anschliessenden Kundgebung auf dem alten Markt konnten noch einmal Argumente gegen Atomkraft an die flanierenden Leute gebracht werden.
Parteipolitisch waren vor allem Grüne und LINKE präsent. Die SPD war leider nicht vorhanden. (weiterlesen …)
Laufzeitverlängerungen sind der falsche Weg!
0Schwarz-Gelb behauptet, die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke sei notwendig, um die erneuerbaren Energien auszubauen, die Energieversorgung zu sichern und die Strompreise zu stabilisieren. Das ist Quatsch. Die Laufzeitverlängerung blockiert den Ausbau der erneuerbaren Energien. Was noch alles an der Argumentation von Umweltminister Norbert Röttgen falsch ist, erklärt dieses Video.














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