Schwules
Du sollst nicht schwul sein!
0Anlässlich des Papstbesuches lief im Fernsehen eine interessante Doku zum schwierigen Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und der Lebenswirklichkeit homosexueller Menschen.
Der homophobe Wahlkampf in Berlin
2Der Wahlkampf in Berlin bekommt gerade eine hässliche Note.
Viele BerlinerInnen haben in ihren Briefkästen einen Flyer gefunden, auf dem kritisiert wird, dass der amtierende Senat Schulkinder angeblich im “Schulfach Schwul” in Homo,- Bi- und Transsexualität unterrichten lässt.
Was Bi- und Transsexualität mit schwul zu tun haben sollen, steht da nicht drauf. Das ist auch nicht unbedingt das interessanteste. Denn dieser Flyer kommt weder von der NPD noch der Partei bibeltreuer Christen oder irgendeinem anderen Vertreter der radikalen Rechten.
Dieses Pamphlet wird allen ernstes von einer Partei verteilt, die mit dem Slogan “Vielfalt statt Einfalt” für eine integrative Gesellschaft wirbt und sich “Bündnis für Innovation & Gerechtigkeit” (BIG) nennt. Diese Partei sieht sich als Vertreter der türkeistämmigen MigrantInnen in Deutschland und möchte vorgeblich für eine bessere Integrationspolitik und Chancengleichheit werben.
Ihre (ausschließlich männlichen) Kandidaten geben sich gut integriert und modern. Auf den Flyer angesprochen streiten sie ab, dass sie damit Stimmung gegen Schwule machen wollten. Ihnen käme es vielmehr darauf an, sich gegen eine zu teure und überflüssige Bildungsmaßnahme anzuprangern. (weiterlesen …)
Gott hasst die Welt
0Auf einem Blog, das sich mit den Protesten von US-amerikanischen Hass-Jüngern beschäftigt habe ich ein sehr hübsches Video entdeckt, auf dem sich ein Reporter mit einer Gruppe von Demonstranten beschäftigt, die vor der jewish Federation ihre antisemitischen und homophoben Tiraden loslassen.
Natürlich im Namen Gottes!
Besonders interessant fand ich dabei die Aussage einer jungen Frau, die meinte, dass Gott einfach die ganze Welt hasst. (weiterlesen …)
Die Klemmschwesterwelle
1Ich habe sehr lange überlegt, ob ich diesen Artikel mit dieser Überschrift versehen sollte. Viel zu gross ist schliesslich die Gefahr, dass man mir Homophobie oder parteipolitisch motivierte Hetze gegen einen schwulen politischen Gegner vorwirft.
Allerdings kann ich nicht anders. Nicht weil ich alles versuchen würde, um eine linke Mehrheit in NRW zu erkämpfen. Nicht weil ich gegen diesen Menschen eine Retourkutsche nach seiner nützlichkeitsrassistischen Hetze gegen Langzeitarbeitslose fahren will. Und schon gar nicht, weil ich ihn nun mal nicht leiden kann. Nein! Ich fühle mich von Guido Westerwelle als schwuler Mann beleidigt!
Wir haben es hier mit jemandem zu tun, der immer sehr verschämt mit seiner eigenen Homosexualität umgegangen ist, was im Grunde genommen auch ganz OK ist. Niemand ist gezwungen, sein Herz auf der Zunge zu tragen und den Vorkämpfer für die Rechte von Schwulen und Lesben zu spielen. Allerdings ist er schon seit längerer Zeit Parteivorsitzender der FDP und hat als solcher massgeblich die eher unglückliche Positionierung seiner Partei bei schwul-lesbischen Fragen bestimmt. So war die FDP seinerzeit gegen die eingetragene Lebenspartnerschaft und hat auch vom Bundesrat aus blockiert, was zu blockieren war.
Ähnlich enttäuschen war aus schwul-lesbischer Sicht die Polemik der FDP gegen das Antidiskriminierungsgesetz, das die Westerwelle-Truppe nur in der europäischen Grundversion eigeführt hätte, wenn sie damals schon regiert hätte. Was heisst, dass in dem Fall die Diskriminierung aufgrund der ethnischen Herkunft geächtet und bekämpft worden wäre, die Diskriminierung von Schwulen und Lesben allerdings nicht. Begründet wurde das mit der befürchteten Klagewelle abgelehnter schwuler Jobbewerber, die den Standort Deutschland geschwächt hätte.
Das ist zumindest ehrlich, da ich wirklich glaube, dass “Liberale” einem diskriminierenden Arbeitgeber tendenziell näher sind als diskriminierten Homosexuellen.
Gibt es eigentlich einen Grund, Georgette Dee nicht zu lieben?
0NEIN!!!!!!!
Übrigens sind wir gerade im Monat der Frau, in dem auch im Kreis Herford einiges los ist. Weitere Informationen dazu findet Ihr auf der Homepage der Engeraner Grünen.













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