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Grüne Energie für den Mittelstand
09. Mrz
Am letzten Wochenende tourte die Spitzenkandidatin der NRW-Grünen für die Landtag Sylvia Löhrmann durch OWL und besuchte auch Herford, wo sie den Blockheizkraftwerkproduzenten “Comuna Metall” besichtigt hat.
Begleitet wurde sie dabei von unseren beiden Direktkandidatinnen Angela Holstiege und Christian Meinhold sowie von mir. Bei diesem Termin wurde wieder einmal klar, dass grüne Politik modernen mittelständischen Unternehmen sehr gut tut. Momentan fristet die Kraftwärmekopplung noch ein relatives Nischendasein, was kleineren Unternehmen die Chance bietet, sich hier einen Markt zu sichern und mit selbigem zu wachsen.
Dass der wachsen soll, ist für uns Grüne ausgemachte Sache. Die Kraftwärmekopplung steht bei unserer energiepolitischen Prioritätenliste an zweiter Stelle. Nach der Gebäudesanierung und noch vor den erneuerbaren Energien. Sie ist, im Gegensatz zur Dinosaurriertechnologie Atomkraft, eine Brückenlösung die, in die richtige Richtung weist.
Mehr möglich machen! Die grüne Kampagne zur Landtagswahl 2010
03. Mrz
Am letzten Wochenende hatte ich das Vergnügen, am KandidatInnentreffen der NRW-Grünen in Gelsenkirchen teilzunehmen und die exklusive Vorpremiere der Kampagne zur Landtagswahl miterleben zu dürfen. Eigentlich war es nicht ganz so exklusiv und schon die zweite Vorpremiere, die ich nach der Bezirksratssitzung am Freitag erlebt habe.
Für mich war es aber auch beim 2. mal sehr interessant. So konnte ich mich auf die Reaktionen der anderen KandidatInnen konzentrieren. Und die waren durchweg positiv. Auch mir sagen die über 10 Plakatmotive sehr zu, die zum Teil typisch grün pointiert und witzig aber auch ernst und direkt sind.
Vier Elemente tauchen beinahe bei allen Materialen der Kampagne immer wieder auf und machen das Corporate Design der Grünen im Landtagswahlkampf aus: Der hohe Grünanteil, der Glow, der wie eine aufgehende grüne Sonne über NRW wirken soll, das gesonderte Kampagnen-Logo und der Claim “MACHT MEHR MÖGLICH”.
Wahlkampf wider den tierischen Ernst
01. Feb
Alle Jahre wieder wird der “Orden wider den tierischen Ernst” an irgendeinen Promi verliehen, der angeblich durch einen besonderen Humor aufgefallen ist. In diesem Jahr geht dieser Preis an niemand geringeren als den Spitzenkandidaten der NRW-CDU Jürgen Rüttgers. Angeblich hat er sich nicht nur durch besonderen Humor sondern auch auch durch Menschlichkeit im Amt für diesen Orden qualifiziert. Letzteres habe ich nicht wirklich wahrgenommen und ersteres kann ich als Ostwestfale wohl nicht wirklich beurteilen.
Experten haben allerdings berichtet, dass ihnen ein besonderes komisches Talent beim Ministerpräsidenten eher nicht so aufgefallen ist. Aber vielleicht braucht man auch nur einen gaaanz speziellen Humor, um diese Wahl nachvollziehen zu können. Immerhin gehören zu den bisherigen Rittern so illustre Persönlichkeiten wie Fürstin Gloria (grösster Gag: “Der Schwarze schnackselt zu viel”.) und Friedrich Merz (da erübrigt sich jeder Kommentar!).
Möglicherweise muss man da Witze wie “Geht ein Neger in die Dunkelkammer…” für die Krone des Humors halten, um das was der Rüttgern manchmal so von sich gibt lustig zu finden.
Das grüne Party-Wochenende
20. Jan
Am letzten Samstag haben die Herforder Grünen ihr dreissigjähriges Bestehen mit einem Empfang im Elsbachhaus gefeiert. Ich muss sagen, dass ich zum ersten mal in diesen Räumen gefeiert habe und ziemlich angetan von der Atmosphäre war. Die Geschäfte waren geöffnet und hatten auch einigen Zulauf von grünen Partygästen, die mit einem Sektglas in der Hand nach Geschenkartikeln gestöbert oder sich über die Produkte von Apple informiert haben.
Die Redebeiträge von Christian Manz und Cem Özdemir waren dankenswerterweise recht kurz, weshalb wird ziemlich fix zum gemütlichen teil des Vormittags übergehen konnten. das Essen war lecker aber leider eher fleischlastig, was den Vegetariern unter uns nicht gerade gefallen hat.
Nichtsdestotrotz haben wir uns prächtig amüsiert.
Auf ein Neues!
04. Jan
An die Mitglieder und UnterstützerInnen des Kreisverbandes Herford von Bündnis 90/Die Grünen:
Liebe Freundinnen und Freunde,
wir stehen am Anfang eines neuen Jahres und blicken auf ein vergangenes zurück, das uns mit gemischten Gefühlen entlassen hat. Wir haben in drei Wahlkämpfen gute bis sehr gute Ergebnisse erzielt, konnten aber nicht verhindern, dass eine Koalition, deren hemmungslose Klientelpolitik die Zukunftsfähigkeit unseres Landes bedroht in Berlin an die Regierung kommt.
Die beschlossenen Steuersenkungen sind nur das erste Kapitel in der kommenden Geschichte von Wahlgeschenken zugunsten einer von schwarz-gelb bevorzugten Schicht, für die unser Gemeinwesen teuer bezahlen wird.
Bei vielen von uns hat sich eine gewisse Frustration breitgemacht, nachdem wir trotz harten Kampfes das schlimmste nicht verhindern konnten. Da bricht sich in einem schon mal die Überzeugung Bahn, dass jetzt eine Entscheidung getroffen wurde, an der man erst einmal eh nichts mehr ändern kann und Wahlkampf ohnehin nichts bringt.
Beides stimmt nicht!
Am 9. Mai 2010 findet in NRW die Landtagswahl statt. Diese wird auf lange Zeit die einzige Möglichkeit sein, die Bundesratsmehrheit von schwarz-gelb zu kippen. An diesem Tag wird sich entscheiden, ob Merkel und Westerwelle die zuvor konsumierte Kreide ausspucken können und uns eine marktradikale-kunservative Hegemonie bevorsteht. Keine der darauf folgenden Landtagswahlen wird diese Bedeutung haben.

























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