Atomenergie
Das Wendland ruft!
0In diesem November soll wieder der Castor nach Gorleben rollen und dort schon wieder von vielen AtomkraftgegnerInnen erwartet, die die Lagerung des strahlenden Mülls in diesem gefährlich unsicheren “Zwischenlager” nicht akzeptieren.
Ich rufe zur Teilnahme an der Blockade in Gorleben und der Demonstration in Herford auf. Lesenswert ist zudem der “bewegungsgrüne Aufruf”.
Offener Brief an die Delegierten der Sonder-BDK
0Kein grüner Segen für diese Atompolitik!
Liebe Delegierte,
die weiter andauernde Katastrophe von Fukushima hat in Deutschland und weit darüber hinaus zu einer starken Anti-Atom-Bewegung geführt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung wurde dadurch gezwungen, die im letzten Herbst beschlossene Laufzeitverlängerung zurückzunehmen und acht Reaktoren endgültig abzuschalten. Ein großer Erfolg, der ohne den unermüdlichen und breit getragenen Protest nicht möglich geworden wäre.
Doch die zweite Hälfte des „Ausstiegs“ wird im Wesentlichen auf die Jahre 2021/2022 vertagt. Wie schon nach dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss sollen erneut zehn Jahre vergehen, die vor allem den Weiterbetrieb der Atomreaktoren sichern. So würde selbst das AKW Gundremmingen C, das fast baugleich mit Fukushima ist, bis 2021 weiterlaufen. Wieder ist der „Ausstieg“ nicht unumkehrbar. Die Sicherheitsauflagen für die Betreiber sind sogar noch schwächer als zu Zeiten des rot-grünen „Atomkonsenses“. Zudem ist die angekündigte, bundesweite Endlagersuche völlig unverbindlich. Fakten werden weiterhin lediglich in Gorleben geschaffen, indem der Ausbau des Salzstocks zum Endlager fortgesetzt wird. (weiterlesen …)
Hermann Ott MdB zum Atomkonsens
0Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen!
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Beschluss des Bundesvorstands der GRÜNEN JUGEND zum Atomausstieg
0Keine Zustimmung zum schwarz-gelben Koalitions-Kompromiss
Seit unserem Bestehen kämpfen wir als GRÜNE JUGEND und Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit der Umwelt- und der Anti-Atom-Bewegung für den Atomausstieg.
Und seit Jahrzehnten halten die Atom-IdeologInnen von Union und FDP dagegen und hetzen gegen den Ausstieg aus der Atomkraft. Platte Sprüche wie „Atomkraftgegner überwintern – im Dunkeln und mit kaltem Hintern“ – das war jahrelang der konstruktive Beitrag von Schwarz-Gelb zu einer sicheren, nachhaltigen Energiepolitik. Noch im letzten Herbst erwiesen sich FDP und Union mit der Laufzeitverlängerung wieder einmal als HandlangerInnen der Atomlobby.
Jetzt – drei Monate nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima – hat sich die Regierung um 180 Grad gedreht, die Laufzeitverlängerungen zurückgenommen und fast 700 Seiten Gesetzesentwürfe und Dokumente vorgelegt, die den Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 vorsehen. Dass die Regierung sich so verbiegen muss, ist in erster Linie auch ein Erfolg des gemeinsamen Kampfes der Bewegung, zusammen mit Grünen und uns als GRÜNER JUGEND. Es ist ein Erfolg all der Menschen, die sich zu hunderttausenden an Menschenketten und Demonstrationen beteiligt haben und auf Straßen und Schienen den Castor blockierten. (weiterlesen …)
Am Ostermontag nach Grohnde!
0Am Ostermontag, den 25.4.2011 finden an 12 Standorten in ganz Deutschland Grossdemonstrationen im Gedenken an 25 Jahre Tschernobyl statt.
Die Grünen im Kreis Herford werden an diesem Tag, ebenso wie LINKE, Sozialdemokraten und Gewerkschaften, nach Grohnde aufbrechen, um am alten kommunalen Atomkraftwerk der Region gegen die weitere Nutzung der Atomkraft zu demonstrieren.
Wer sich uns anschliessen und sich einen Platz in einem der Busse ergattern möchte, schickt bitte eine Email an kontakt(at)gruene-kreis-herford.de
Die Mahnwachen in Herford
0Derzeit finden wöchentlich Mahnwachen gegen Atomkraft in der Herforder Innenstadt statt.
Nächste Mahnwache in Herford am Alten Markt: 28. März 2011, 18 Uhr.
Es ruft auf das Herforder Bündnis gegen Atom.
Redner: Dr. Irina Gruschewaja aus Berlin, Dr.Martin Sonnabend aus Rödinghausen.
Für Fotos von den Mahnwachen habe ich ein Album bei Flickr eingerichtet. Wer möchte, kann mir dort geschossene Bilder schicken. Ich werde die dann ebenfalls in diesem Album veröffentlichen.
Mail an: post(at)maik-waehlen.de
Abschalten statt aussitzen!
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Die unfreiwillige Selbstenthüllung der Bundesregierung hat eine Wahrheit enthüllt, an der ohnehin kaum jemand gezweifelt hat.
Das Moratorium der AKW-Laufzeitverlängerungen ist nichts anderes als ein Wahlkampfgag von Schwarz-Gelb!
Angesichts der nun komplett offensichtlichen Verantwortungslosigkeit dieser Regierung ist es umso wichtiger, auf die Strasse zu gehen und gegen Atomkraft zu demonstrieren.
Am kommenden Samstag treffen wir uns um 9:30 Uhr am Herforder Bahnhof, um gemeinsam zu der grossen Anti-Atom-Demo nach Köln zu fahren.
Ich rufe alle dazu auf, sich uns anzuschliessen.
Du bist dumm!
0Die Lobbyregierung hat das getan, was Lobbyisten in Zeiten eines drohenden Imageverlustes nun einmal tun. Die verschleiern ihre eigentlichen Pläne durch einen strategischen Rückzug.
Das Wahlkampfmoratorium ist so eine Massnahme, bei der niemand weiss, wie es nach diesen drei Monaten aussieht und welche Atomkraftwerke dann wieder ans Netz gehen.
Eins ist aber sicher: Wer glaubt, dass die Reststrommengen der abgeschalteten Kraftwerke nicht auf andere übergehen und Schwarz-Gelb an etwas anderem als einer strahlenden und langen Zukunft der Atomkraft in Deutschland bastelt, ist dumm!











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