Atomenergie
Strafbefehl wegen Castor-Aktion
0GRÜNE kritisieren Demokratievorstellung der Staatsanwaltschaft Bielefeld.
Es war ein Samstag-Morgen Ende Oktober 2011. Peter Kuchling, 22-jähriger Student an der Universität Bielefeld, traf sich mit ein paar anderen Freundinnen und Freunden, alle Mitglieder und SympathisantInnen der Grünen Jugend, der Jugendorganisation von Bündnis90/Die Grünen. Atomausstieg, Energiewende und Castor-Transporte waren Thema der damaligen Gespräche.
Aber sie wollten nicht nur reden, sondern auch etwas tun. Protestieren gegen die weitere Atomenergie-Nutzung und gegen die Transporte von Atommüll nach Gorleben ins Wendland. Da kam die Idee: Eine Aktion direkt vor der Geschäftsstelle von E.ON – dem führenden Atomstrom-Unternehmen in Deutschland. Also ging es los zum Gänsemarkt – ausgerüstet mit etwas Informationsmaterial aus der grünen Geschäftsstelle, einer Grünen-Jugend-Fahne und etwas Straßenkreide.
Die Aktion: Pflastermalerei. Ein gelbes Castor-X, ein Atomkraftwerk mit Totenkopf und der Spruch „Erneuerbare – Ja bitte“ erschienen auf dem Straßenpflaster. Eine Art „street-art“, so Kuchling. So weit so gut. Plötzlich aber trat die Polizei auf den Plan. Polizeihauptkommissar Haydon stellte die übliche Frage nach Personalien, die Peter Kuchling stellvertretend für die kleine Gruppe bereitwillig beantwortete. Nichts ahnend, welche juristischen Mühlen nun in Bewegung gesetzt wurden. (weiterlesen …)
Energiewende geht so, Herr Röttgen!
0Es gibt wohl kaum einen Bundesumweltminister der deutschen Geschichten, der die umwelt- und energiepolitischen Pirouetten seines Lagers auf eine so halsbrecherische Art vertreten hat wie Norbert Röttgen. Egal ob es um die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke oder die reumütige Rückkehr zum rot-grünen Atomausstieg ging, hat er die wirre Politik seiner Regierung vollmundig vertreten und dabei nicht einmal davor zurückgeschreckt, die gleichen Satzbausteine und Superlativen zu verwenden.
Selbstverständlich sieht er sich auch als Garant für die Energiewende. Dass er die gerade voll gegen Wand fährt, indem er die Solarförderung kürzt, spielt da auch keine Rolle. Mit Realität hat der Möchtegernministerpräsident es ja nicht so. Wie so eine Energiewende aussieht, die nicht Rücksicht auf die Lobby der Stromkonzerne nehmen muss, kann man in dem folgenden Beispiel sehr schön sehen.
Das Wendland ruft!
0In diesem November soll wieder der Castor nach Gorleben rollen und dort schon wieder von vielen AtomkraftgegnerInnen erwartet, die die Lagerung des strahlenden Mülls in diesem gefährlich unsicheren “Zwischenlager” nicht akzeptieren.
Ich rufe zur Teilnahme an der Blockade in Gorleben und der Demonstration in Herford auf. Lesenswert ist zudem der “bewegungsgrüne Aufruf”.
Offener Brief an die Delegierten der Sonder-BDK
0Kein grüner Segen für diese Atompolitik!
Liebe Delegierte,
die weiter andauernde Katastrophe von Fukushima hat in Deutschland und weit darüber hinaus zu einer starken Anti-Atom-Bewegung geführt. Die schwarz-gelbe Bundesregierung wurde dadurch gezwungen, die im letzten Herbst beschlossene Laufzeitverlängerung zurückzunehmen und acht Reaktoren endgültig abzuschalten. Ein großer Erfolg, der ohne den unermüdlichen und breit getragenen Protest nicht möglich geworden wäre.
Doch die zweite Hälfte des „Ausstiegs“ wird im Wesentlichen auf die Jahre 2021/2022 vertagt. Wie schon nach dem rot-grünen Ausstiegsbeschluss sollen erneut zehn Jahre vergehen, die vor allem den Weiterbetrieb der Atomreaktoren sichern. So würde selbst das AKW Gundremmingen C, das fast baugleich mit Fukushima ist, bis 2021 weiterlaufen. Wieder ist der „Ausstieg“ nicht unumkehrbar. Die Sicherheitsauflagen für die Betreiber sind sogar noch schwächer als zu Zeiten des rot-grünen „Atomkonsenses“. Zudem ist die angekündigte, bundesweite Endlagersuche völlig unverbindlich. Fakten werden weiterhin lediglich in Gorleben geschaffen, indem der Ausbau des Salzstocks zum Endlager fortgesetzt wird. (weiterlesen …)
Hermann Ott MdB zum Atomkonsens
0Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen!
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Beschluss des Bundesvorstands der GRÜNEN JUGEND zum Atomausstieg
0Keine Zustimmung zum schwarz-gelben Koalitions-Kompromiss
Seit unserem Bestehen kämpfen wir als GRÜNE JUGEND und Bündnis 90/Die Grünen zusammen mit der Umwelt- und der Anti-Atom-Bewegung für den Atomausstieg.
Und seit Jahrzehnten halten die Atom-IdeologInnen von Union und FDP dagegen und hetzen gegen den Ausstieg aus der Atomkraft. Platte Sprüche wie „Atomkraftgegner überwintern – im Dunkeln und mit kaltem Hintern“ – das war jahrelang der konstruktive Beitrag von Schwarz-Gelb zu einer sicheren, nachhaltigen Energiepolitik. Noch im letzten Herbst erwiesen sich FDP und Union mit der Laufzeitverlängerung wieder einmal als HandlangerInnen der Atomlobby.
Jetzt – drei Monate nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima – hat sich die Regierung um 180 Grad gedreht, die Laufzeitverlängerungen zurückgenommen und fast 700 Seiten Gesetzesentwürfe und Dokumente vorgelegt, die den Ausstieg aus der Atomkraft bis 2022 vorsehen. Dass die Regierung sich so verbiegen muss, ist in erster Linie auch ein Erfolg des gemeinsamen Kampfes der Bewegung, zusammen mit Grünen und uns als GRÜNER JUGEND. Es ist ein Erfolg all der Menschen, die sich zu hunderttausenden an Menschenketten und Demonstrationen beteiligt haben und auf Straßen und Schienen den Castor blockierten. (weiterlesen …)
Am Ostermontag nach Grohnde!
0Am Ostermontag, den 25.4.2011 finden an 12 Standorten in ganz Deutschland Grossdemonstrationen im Gedenken an 25 Jahre Tschernobyl statt.
Die Grünen im Kreis Herford werden an diesem Tag, ebenso wie LINKE, Sozialdemokraten und Gewerkschaften, nach Grohnde aufbrechen, um am alten kommunalen Atomkraftwerk der Region gegen die weitere Nutzung der Atomkraft zu demonstrieren.
Wer sich uns anschliessen und sich einen Platz in einem der Busse ergattern möchte, schickt bitte eine Email an kontakt(at)gruene-kreis-herford.de
Die Mahnwachen in Herford
0Derzeit finden wöchentlich Mahnwachen gegen Atomkraft in der Herforder Innenstadt statt.
Nächste Mahnwache in Herford am Alten Markt: 28. März 2011, 18 Uhr.
Es ruft auf das Herforder Bündnis gegen Atom.
Redner: Dr. Irina Gruschewaja aus Berlin, Dr.Martin Sonnabend aus Rödinghausen.
Für Fotos von den Mahnwachen habe ich ein Album bei Flickr eingerichtet. Wer möchte, kann mir dort geschossene Bilder schicken. Ich werde die dann ebenfalls in diesem Album veröffentlichen.
Mail an: post(at)maik-waehlen.de













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